Ansatz
Vier Schritte. Die meisten Ideen überstehen sie nicht.
Berth baut Software in einem festen Ablauf. Er ist bewusst so gewählt, dass Ideen früh ausscheiden – bevor daraus ein Produkt wird, das niemand braucht.
Der Bauprozess
-
01
Problem identifizieren
Am Anfang steht eine Beobachtung aus der Praxis: ein Ablauf, der Zeit kostet, eine Aufgabe, die über Tabellen und Zuruf läuft, eine Anforderung, die im Alltag regelmäßig hakt. Das Problem wird so beschrieben, dass es überprüfbar ist – als Zustand, nicht als Produktidee.
-
02
Marktprüfung
Danach werden zwei Fragen geprüft. Gibt es bereits eine Lösung, die das Problem gut löst? Und löst die Plattform, auf der das Problem entsteht, es nicht ohnehin nativ? Wird eine der beiden Fragen mit Ja beantwortet, entsteht kein Produkt. Das ist der häufigste Ausgang dieses Schritts.
-
03
Produkt schlank bauen
Was übrig bleibt, wird auf den Kern reduziert und gebaut: ein Ablauf, wenige Bildschirme, klare Begriffe. Funktionen, die man später vielleicht brauchen könnte, werden nicht vorsorglich eingebaut. Jede zusätzliche Funktion muss sich gegen den Kern durchsetzen.
-
04
Betreiben und pflegen
Ein veröffentlichtes Produkt ist nicht fertig. Es wird betrieben, beobachtet und gepflegt – mit Aktualisierungen, Fehlerbehebung und deutschsprachigem Support. Ein Produkt, das seine Aufgabe verloren hat, wird geordnet eingestellt und nicht stillschweigend weiterbetrieben.
Die Rolle von KI
KI ist bei Berth ein Werkzeug in der Entwicklung, kein Verkaufsargument. Sie verkürzt den Weg vom beschriebenen Problem zum lauffähigen Produkt erheblich: Entwürfe, Implementierung, Tests und Dokumentation entstehen schneller als in einer klassischen Arbeitsweise.
Das verändert die Rechnung. Eine Zielgruppe, für die sich ein eigenes Produkt früher nicht gerechnet hätte, lässt sich heute ordentlich bedienen. Nischen werden wirtschaftlich.
Was KI nicht übernimmt: die Entscheidung, welches Problem bearbeitet wird, welcher Umfang richtig ist und wann ein Produkt gut genug ist. Diese Entscheidungen bleiben bei Menschen. Sie sind der Grund, warum die Produkte schlank bleiben.
Was Compliant by Design bedeutet
Rechtliche Anforderungen sind bei Berth eine Entwurfsvorgabe. Sie werden am Anfang festgelegt, nicht am Ende dokumentiert.
- Datenschutz als Entwurfsvorgabe
- Welche personenbezogenen Daten ein Produkt verarbeitet, wird beim Entwurf entschieden. Erhoben wird, was die Aufgabe erfordert – nicht, was technisch möglich wäre.
- Datenverarbeitung in der EU
- Produktdaten werden in der Europäischen Union verarbeitet. Dienstleister und Infrastruktur werden nach diesem Kriterium ausgewählt.
- Verträge und Unterlagen auf Deutsch
- Nutzungsbedingungen, Auftragsverarbeitungsverträge und Datenschutzunterlagen liegen in deutscher Sprache vor – als verbindliche Fassung, nicht als Übersetzung.
- Support auf Deutsch
- Anfragen werden auf Deutsch beantwortet, von Menschen, die den Rechtsrahmen im deutschsprachigen Raum kennen.
Ein Problem im Blick?
Beschreiben Sie es in wenigen Sätzen. Der erste Schritt ist immer derselbe.